Interview mit Alfons Velz April 2011



Interview von Norbert Meyers mit Afons Velz April 2011:

* Wie kommt ein „klassischer“ Theaterregisseur zu einem Engagement bei Passionsspielen?


Die Passion ist eine spannende Geschichte, in der auf engem Raum vielerlei Beziehungen, Gefühle, Beweggründe und Verwerfungen der Menschen zusammentreffen. Da geht es um Freundschaft, Liebe, Angst, Neid, Verrat, Aufopferung, Mut, Vision, Feigheit, Ergriffenheit, Leid, Hoffnung, Schuld, Verzweiflung, Hass und Tod, kurz, um alles, was Menschen zutiefst berühren oder schlimmstenfalls sogar aus der Bahn werfen kann.

Hinzu kommt noch die spirituelle, sinnstiftende Dimension... Also, wenn diese Mischung kein Stoff ist, der einen Regisseur reizen kann, reizen muss ?


* Was macht den Unterschied aus zwischen einer gängigen Theaterinszenierung und der Regiearbeit für Passionsspiele?


Rein proben-, bühnentechnisch oder logistisch gar nichts. Dennoch schafft die Auseinandersetzung mit dem Stoff des Leidens und Sterbens Christi im Laufe der Vorbereitungen und Proben eine ganz besondere Atmosphäre des Vertrauens, des gemeinsamen Unterwegs-Seins, der Verbundenheit im Nacherleben aller Höhen und Tiefen der Passion.


* Es ist jetzt der dritte Auftrag... Wann ist ein solcher Job gegebenenfalls „ausgereizt“?


Von der Fülle der Handlungsmotive und den Möglichkeiten, schwerpunktmäßig neue Akzente menschlichen Miteinanders in Szene zu setzen, sicherlich nie. Aber jeder Regisseur hat, ob er will oder nicht, eine Handschrift. Allein von daher sollte man den gleichen Regisseur nicht zu oft mit der Inszenierung betrauen, damit die Gefahr, sich zu wiederholen, nicht zu groß wird.


* Fakt ist bei Passionsspielen, dass das Ende der Geschichte und damit auch der Inszenierung von vornherein bekannt ist. Ein Happyend ist ausgeschlossen. Die Geschichte endet stets auf Golgotha. Ist das nicht frustrierend?


Sie endet bei uns nach der Auferstehung. Das ist nicht frustrierend, sondern hoffnungsvoll. Diesmal ist sie sogar eingebettet in die Emmaus-Rahmengeschichte, die bekannterweise nach der Auferstehung spielt und hoffnungsfroh, mit Begeisterung und Aufbruchstimmung endet. Und da gibt es ja noch die Gegenwartsebene, die europaweit zum Markenzeichen der Schönberger Spiele geworden ist. Sie führt uns die Motive und Gefühle rund um die Passion parallel in heutiger Zeit noch einmal vor Augen und eröffnet eine weitere Dimension des Nachdenkens über die „Geschichte der Geschichten“


* Wo liegen vor diesem Hintergrund einer bekannten, historisch zementierten Geschichte der Reiz und besonders auch die Herausforderung einer Inszenierung?


Die Begegnung mit der Passion Christi ist eine Begegnung mit allen möglichen Facetten menschlichen Hoffens und Leidens, Versagens und Bestehens. Existenzielle Fragen werden also angesprochen. Von dort wiederum lassen sich Brücken schlagen zum eigenen Leben und Erleben. Dieser Herausforderung stellen wir uns, und das macht den Reiz aus, die bekannte Geschichte immer wieder unter neuen Aspekten zu betrachten.


* Die Passionsspiele in Schönberg sind stets auf wenigstens zwei Ebenen angesiedelt, verlassen ganz bewusst den biblischen Kontext und schlagen eine Brücke zur Gegenwart. Nach welchen Überlegungen, Kriterien orientiert und definiert sich diese zwei, dreispurige thematische Option?


Mit Sicherheit spielt die Aktualität, das Lebensgefühl der Menschen unserer Tage eine wichtige Rolle bei den Überlegungen. Dann ist da auch der Wunsch unsererseits, es bei der Jesusgeschichte nicht bei Kreuz und Tod zu belassen. Unsere Spiele sind ja auch religiös, und „religio“ setzt auf Lebenssinn, auf das Bewusstsein, mit den höheren Mächten verbunden zu sein und getragen zu werden, ist also ein Hoffnungsszenario.


* In diesem Jahr beruft sich die biblische Ebene allein auf den Evangelisten Lukas, während vorher Szenen bei allen Evangelisten aneinander gereiht und umgesetzt wurden. Wieso diese inhaltliche Eingrenzung? Und nach welchen Kriterien wählen Sie die Szenen letztlich aus? Vorrangig die Szenen vor dem Einzug in Jerusalem, also vor den traditionellen Geschehnissen der „hebdomada sancta“, vor der „Heiligen Woche“?


Ein Zusammenschnitt der verschiedenen Evangelisten hat den Vorteil, dass der Zuschauer die komplette Leidensgeschichte mit allen Episoden wiederfindet, beispielsweise die berühmte Verleugnung Jesu durch Petrus am Feuer im Burghof oder der Verzweiflungstat des Judas. Die Beschränkung auf eine einzige der vier biblischen Niederschriften ermöglicht die Einbettung der Leidensgeschichte in die spezielle Perspektive eben dieses Evangelisten.


* Die Emmaus-Szene, einzig zu finden bei Lukas 24,13-15, gehört mit zu den kürzesten im Neuen Testament, dennoch fungiert sie bei der neuen Konzeption der Passionsspiele als roter Faden. Wo liegt da der Hintergrund?


Sie ist in der Tat Dreh- und Angelpunkt der neuen Schönberger Spiele von 2012. Der Hintergrund ist diese beeindruckende Wendung von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung hin zu Begeisterung und Tatendrang. Darin steckt eigentlich das Frohe der christlichen Botschaft. Wenn es uns gelingt, diese Freude auf das Publikum zu übertragen, dann werden wir Lukas gerecht und vermitteln ein angstfreiens, optimistisches Christusbild.


* Eine Herausforderung stellt gerade für die Emmaus-Ebene (als roter Faden) und mehr noch für die Gegenwartsszene das textliche Gerüst dar. Wie entsteht, wie wächst der Text, das Script?


Am Anfang der Überlegungen zu den fünften Schönberger Spielen stand mit der Emmausszene eine grobe Skizze der Entwicklung von der Resignation zum Enthusiasmus, von Trauer zu neuem Lebenssinn. Diese Linie läuft der Entwicklung der „heiligen Woche“ zuwider, findet sich aber in der Gegenwartsebene wieder. Im Moment wachsen – wie Perlen auf einer Schnur - auf dieser Linie die Bilder, einzelne Szenenfragmente, Dialoge und Konflikte heran. Am Ende dieses Prozesses wird ein grobes Drehbuch stehen. Dieses wird durch Improvisation mit den Spielern zu eionem kompletten Textbuch heranwachsen. Der definitive Text steht erst ganz kurz vor Schluss.

* Bei den ersten vier Auflagen standen die Passionsspiele stets unter einem Titel, einer „headline“. Wieso nicht in diesem Jahr?


Ein schlagkräftiger Titel wie beispielsweise „Der Prozess“ im Jahre 2007 ist zweischneidig: einerseits erleichtert er das Wecken von Neugierde in der Werbephase, andererseits engt er das Thema der Spiele ein. Wir wollten es diesmal einfach mit dem Namen Passionsspiele versuchen. Das stellt die Nähe her zu dem zeitgleich in Schönberg und St. Vith stattfindenden Generalkongress der Vertreter aller europäischen Passionsspielorte und lässt das Thema offener.

* Wie sieht das szenische Fundament des Regisseurs momentan konkret aus? Wie viel bleibt davon erfahrungsgemäß erhalten?


Die Textgruppe ist noch mitten im kreativen Prozess, praktisch verwendbare Szenen sind bisher noch nur ansatzweise vorhanden und wird es auch nicht in Fülle geben. Das macht aber nichts, weil bei den früheren Spielen erfahrungsgemäß fertige Szenen der Gegenwartsebene sehr oft umgebaut und den Spielern angepasst werden mussten. Diesmal gehen wir daher direkt von einem skizzenhaften Drehbnuch aus. Lediglich der biblische Text ist mehr oder weniger festgelegt. Die Spieler erarbeiten viel Text während der Improvisationsphasen im Herbst.

* Welchen Zwängen beugen Sie sich im Zuge der Entstehung des Inszenierung? Was sind für Sie die entscheidenden Indizien, Ihre Auffassung zu ändern oder anzupassen?


Manche Zwänge gehen vom Spielerkontingent aus. Wenn ich beispielsweise nur sieben Männer dazu bewegt bekomme, einen Apostel zu spielen, dann sitzen am Abendmahlstisch keine zwölf Männer, sondern neben den Männern auch Frauen. Das stößt aber bisher beim Publikum immer auf Verständnis. Ideal wäre sicherlich der komplette historische Abendmahlstisch, doch warum sollte man nicht ein Abendmahl zeigen, an dem die Mutter Jesu ebenso teilnimmt wie auch Maria Magdalena. Wichtig ist, was dort geschieht und wie es rübergebracht werden kann.


* Ist es denkbar, dass Sie selbst nach der öffentlichen Generalprobe, also faktisch die Vorpremiere, gewissen Szenen nochmals umbauen oder gar „schneiden“?


Das sollte nicht sein, ist aber schon einmal vorgekommen, weil erst nach einer Aneinanderreihung aller Szenen Überlängen und Wiederholungen deutlich wurden, unter denen die gesamte Inszenierung stark litt. Wir haben dann sozusagen fünf vor zwölf noch umgebaut und geschnitten. Das war ein furchtbar schmerzlicher Eingriff, aber er hat dem Ergebnis sehr gut getan.


* Wo findet ein Regisseur konkret szenische Ansätze zur möglichst packenden Umsetzung des Leidens und Sterbens Christi?


Für starke Momente wie Liebe, Angst, Neid, Verrat, Aufopferung, Mut, Vision, Feigheit, Schuld, Hass und Tod gibt es Tag für Tag Beispiele. Man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen. Richtig packend kriegt man sie nur dann auf die Bühne gestellt, wenn die einzelnen Spieler sie konkret mit ihrem eignen Leben in Verbindung bringen und dann versuchen, aus eigenem Erleben knappe Dialoge zu entwickeln.


* Wie viel Platz räumen Sie beim Drehbuch Überlegungen und Anregungen aus dem Kreise der Protagonisten ein?


So viel wie möglich. Aber die Demokratie hat bei einer Inszenierung doch deutliche Grenzen. Die Gefahr ist groß, dass anstelle einer runden Inszenierung einer Grundidee am Ende ein Potpourri, ein bunter Blumenstrauß an Ideen dabei herauskommt. Aber alle Überlegungen und Anregungen , die sich in das Grundkonzept einfügen lassen, ohne seiner schlüssigen Linie zu schaden, werden nach Möglichkeit eingebaut.


* Wo liegt letztlich die entscheidende Verantwortung des Regisseurs? Wo würden Sie auf gar keinen Fall einlenken?


Die Grundidee des Spiels muss gewahrt bleiben, der rote Faden, der ursprünglich angedachte Spannungsbogen darf nicht zerfleddert werden. Die Geschichte muss rund und schlüssig bleiben. Und natürlich muss der biblische Teil theologisch korrekt bleiben. Dafür halten wir uns an die Anweisungen unserer theologischen Berater.


* Wie wichtig ist die Jesus-Figur? Letztlich ja ungeachtet aller thematischen und szenischen Annäherungen an die „Story“ ja schon der exponierteste Akteur... Oder?


Natürlich lebt das Passionsspiel sehr stark von der Jesusfigur. Aber da wir sie und alles, was mit ihr zusammenhängt, auch aus der Gegenwartsperspektive beleuchten, steht und fällt nicht mehr das ganze Spiel mit dieser Figur. Es gibt auf den drei Spielebenen Hauptrollen, die ein völliges Übergewicht einer Figur verhindern helfen.


* Im Fokus der fünften Passionsspiele steht die Trauerverarbeitung als zentrale Botschaft. Wie viele persönliche Emotion kann oder muss ein Regisseur in dieses sensible Thema einbringen?


Jeder Mensch ist in seinem Leben mehr als einmal tief traurig gewesen. Diese Erfahrung heißt es zu reaktivieren und übertragbar zu machen. Das kann eigentlich jeder, er muss nur offen genug und bereit sein, in seiner Vergangenheit herumzustöbern und solche Momente sozusagen „abzurufen“. Das kann sogar anfangs sehr emotional sein, entwickelt sich dann aber vom erneuten „Erleben“ zum bewussten „Darstellen“. Das gilt für alle, Regisseur und Spieler.


* In der Vergangenheit waren die Passionsspiele von Schönberg durchaus auch politisch angehaucht, nahmen etwa konkret Bezug zum Miteinander von Politik und Ölmultis. Ist auch dieses Mal wieder eine Auseinandersetzung mit der Tages- respektive Weltpolitik zu erwarten? Oder bleibt die Politik dieses Mal außen vor?


Die große Politik, die weltpolitischen Zusammenhänge sind dieses Mal nicht vorgesehen, die Motive und Emotionen siedeln sich diesmal eher im privaten Bereich an. Aber was heißt schon privat ? Ein Autounfall mit Todesfolge, ein Verrat am Freund oder üble Nachrede ziehen automatisch Kreise ...


* Wie eng ist die inhaltliche Zusammenarbeit mit Pfarrer Claude Theiss als theologischem Begleiter? Sind Sie immer auf einer Wellenlänge - hier der Künstler, dort der Kleriker?


Die Konzeptgruppe ist augenblicklich ein Dreigestirn, bestehend aus dem engagierten Theologen, dem erfahrenen Spieler, selbst auch regieerfahren und dem Regisseur. Der Austausch ist anstrengend, aber interessant, die Diskussionen manchmal hart und lang, aber insgesamt ist der Entstehungsprozess recht fruchtbar und streckenweise sogar richtig beglückend..


* Sie gehören zu den Regisseuren, die auf das von Marcel Cremer propagierte „autobiografische Theater“ setzen. Wie bringen Sie diese Philosophie konkret in die Passionsspiele ein?


Etliche Ansätze und Übungen, die ich in Workshops mit meinem unvergessenen Kollegen und Freund Marcel aufschnappen durfte, habe ich bei den beiden vorigen Inszenierungen in die Improvisationen und Proben eingebracht. Die Spieler sind sehr gut in die Methode eingestiegen und haben zuweilen tief bewegende Monologe oder Bilder daraus gebildet. Marcels „autobiografisches Theater“ konsequent umzusetzen, dazu sehe ich mich nicht in der Lage, dazu hätte ich jahrelang mit ihm durch Dick und Dünn gehen müssen wie seine Spieler. Die ständige Einbeziehung des selbst Erlebten in die Erarbeitung der darzustellenden Figur und der Austausch mit der Gruppe ist mir aber sehr wichtig.


* Bei Passionsspielen stehen Ihnen als Regisseur vielfach nur wenig geübte Schauspieler zur Verfügung. Ist das nicht ein beträchtliches Handicap? Und wie führen Sie diese Menschen an Ihre Aufgabe heran?


Das ist ein Handicap, ja, aber es ist auch sehr reizvoll, mit Menschen zu arbeiten, die absolut keine Bühnenerfahrung haben, und zu sehen, wie viel sie aus sich machen können, wie sehr sie ihre Scheu überwinden und über sich hinauswachsen können. Die Gruppe ist beim Heranführen an die Aufgabe sehr wichtig. Sie hilft dem einzelnen Akteur, sich zu öffnen und Ängste abzubauen.





* Sind Sie selbst ein religiöser, ein gläubiger Mensch? Wie gläubig muss jemand sein, um sich bei den Passionsspielen authentisch einbringen zu können?


Ich mag das Wort „gläubig“ nicht so sehr, weil man es missverstehen kann. Wenn man mit „gläubig“ meint, dass ich nicht hinterfragen darf, dass ich ein Dogma oder eine Lehre einfach blind annehmen muss, dann möchte ich mich nicht als „gläubig“ bezeichnen.
Religion im ursprünglichen Sinn des Wortes „religio“ bedeutet für mich, dass ich mich einem höheren Wesen verbunden fühlen möchte, das mir Sinn und Halt im Leben gibt, das für mich mit einem Wertsystem verbunden ist. Ein solches Wesen wird von mir keinen blinden Kadavergehorsam verlangen.
Man kann sich auch authentisch einbringen, wenn man nicht gläubig im hergebrachten Sinne ist. Wir hatten schon Spieler, die mit Kirche nicht viel anzufangen wussten und doch völlig überzeugende Apostel dargestellt haben.


* Die Passionsspiele ziehen um ins KKM Triangel. Wie wichtig ist dieser Standortwechsel aus technischer Sicht? Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich Ihnen in St.Vith?


Dieser Standortwechsel hat ausschließlich pragmatische Gründe. In einer Fest- oder Turnhalle ist Theateratmosphäre und das logistische Drumherum von Garderobe bis Beleuchtung nur mit großem personellen, zeitlichen und finanziellen Aufwand zu bewerkstelligen. In der Beziehung bietet das Triangel sehr gute Voraussetzungen. Das Schönberger Spiel ist mit dem Herzen in Schönberg geblieben, auch wenn seit zehn Jahren mehr und mehr Spieler und Mitarbeiter aus der gesamten deutschsprachigen Gemeinschaft und der deutschen Eifel mitgewirkt haben. Auch der Umzug in den Aufführungsort Triangel wird daran nichts ändern.


* Die Passionsspiele tun sich aktuell recht schwer, ausreichend Personal zu finden. Woran liegt diese Zurückhaltung? Was muss ein potenzieller Mitspieler mitbringen? Wie bibelfest muss er sein? Warum setzen Sie nicht stärker auf bereits bewährte Spieler(innen) aus lokalen Theatergruppen?


Vor allem Männer scheinen vor dem Begriff „Passion“ zurückzuschrecken, ganz gleich, ob sie Theater spielen oder nicht. Das ist sehr schade und bereitet uns in der Tat Kopfzerbrechen. Wir haben uns an die Theatergruppen gewandt, haben auch anlässlich von Theaterabenden mit Flyern auf uns aufmerksam gemacht. Dass sich der Erfolg unseres Werbens trotzdem bei den Männern in Grenzen hält, bedauern wir sehr, zumal man weder bibelfest noch theatererfahren sein muss, um an diesem tollen Projekt überzeugend mitzuwirken.


* Drohen die Passionsspiele, die ja ihren Anfang als einmaliges lokales Ereignis nahmen, nicht den Pfarren Schönberg und Mackenbach über den Kopf zu wachsen? Die personellen und strukturellen Kapazitäten der beiden recht kleinen Pfarren ... zu übersteigen? Zumal der Spielrhythmus von fünf Jahren zu den eigentlich kürzeren Zeitspannen gehört?


Spätestens mit dem Engagement des professionellen Regisseurs Celio de Melo 1998 und dem Beitritt zur europäischen Dachorganisation der Passionsspielorte haben die Schönberger Spiele den dörflichen Rahmen gesprengt und sich damit die Latte selbst sehr hoch gelegt. Seit 2003 sind Spieler und Helfer aus etlichen anderen Gemeinden hinzugekommen, die strukturellen Voraussetzungen waren und sind in Schönberg nur mit großem finanziellen und zeitlichen Aufwand zu erstellen Den Spielrhythmus von fünf Jahren halte ich persönlich für zu kurz, zumal die Schönberger Spiele jedesmal neu geschrieben werden müssen, vor allem, was die Gegenwartsebene betrifft.

 



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